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Die Tabelle geht aus von den in Art. 1 § 2 der
zweiten Verordnung zur Änderung der Regelbetrag-Verordnung festgesetzten
Regelbeträgen ab 1. Juli 2001 für das in Artikel 3 des Einigungsvertrages
genannte Gebiet und nennt in Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle
(Stand: 1. Juli 2001) die monatlichen Unterhaltsrichtsätze der im
Beitrittsteil des Landes Berlin wohnenden unverheirateten Kinder,
deren Unterhaltsschuldner gegenüber insgesamt drei Personen (einem
Ehegatten und zwei Kindern) unterhaltspflichtig ist und ebenfalls
im Beitrittsteil wohnt.
Die Vomhundertsätze Ost sind ab Gruppe b) sind gemäß § 1612 a Abs.
2 S. 1 BGB zu errechnen (z.B. 495 : 340 = 145,5 %).
Die 135 Prozengrenze Ost für die Kindergeldanrechnung beträgt
in den drei Altersstufen
459 DM 0-5 Jahren 555 DM 6-11 Jahren 658 DM 12-17 Jahren
Die 150 %-Grenze Ost für das Vereinfachte
Verfahren (§ 645 Abs. 1 ZPO) beträgt in den drei Altersstufen
510 DM bzw. 617 DM bzw. 731 DM.
Falls der Unterhalt im erforderlichen Einverständnis beider
Parteien vor dem 1. Januar 2002 bargeldlos in Euro beglichen werden soll, ist der
DM-Betrag durch 1,95583 zu dividieren und das Ergebnis kaufmännisch auf den
nächstliegenden Cent auf- oder abzurunden (z.B. 600,00 DM : 1,95583 = 306,77512 gerundet
306,78 EUR).
Gültig ab01.07.2001
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0-5 Jahre |
6-11 Jahre |
12 - 17 Jahre * |
Vom Hundertsatz |
| a) bis 1950 |
340 |
411 |
487 |
100 |
| b)1950 - 2250 |
353 |
428 |
506 |
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ab 2250 wie Düsseldorfer Tabelle aber ohne
4. Alterstufe udn ohne Bedarfskontrollbetrag
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| 1. |
2250 - 2550 |
366 |
444 |
525 |
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| 2. |
2550 - 2940 |
392 |
476 |
562 |
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| 3. |
2940 - 3330 |
418 |
507 |
599 |
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| 4. |
3330 - 3720 |
443 |
538 |
636 |
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| 5. |
3720 - 4110 |
469 |
569 |
672 |
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| 6. |
4110 - 4500 |
495 |
600 |
709 |
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| 7. |
4500 - 4890 |
520 |
631 |
746 |
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| 8. |
4890 - 5480 |
549 |
666 |
788 |
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| 9. |
5480 - 6260 |
586 |
711 |
840 |
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| 10. |
6260 - 7040 |
623 |
755 |
893 |
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| 11. |
7040 - 7820 |
659 |
800 |
945 |
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| 12. |
7820 - 8610 |
696 |
844 |
998 |
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| 13. |
8610 - 9400 |
732 |
888 |
1.050 |
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über 9400 |
nach den Umständen des Falles |
Anmerkungen zur Berliner Tabelle:
I. Der
monatliche Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen beträgt gegenüber minderjährigen
Kindern und gleichgestellten volljährigen Schülern (s.o.*) |
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(West) |
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1. wenn der Unterhaltspflichtige erwerbstätig ist:
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1515 DM
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(1640 DM)
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2. wenn der Unterhaltspflichtige nicht erwerbstätig ist:
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1315DM
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(1425 DM)
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| II. Der monatliche Selbstbehalt
des Unterhaltspflichtigen beträgt gegenüber volljährigen Kindern |
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1. wenn der Unterhaltspflichtige erwerbstätig ist:
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1810DM
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(1960 DM)
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2. wenn der Unterhaltspflichtige nicht erwerbstätig ist:
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1610 DM
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(1740 DM)
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| III. Der monatliche Selbstbehalt
des Unterhaltspflichtigen beträgt gegenüber dem getrenntlebenden und dem geschiedenen
Ehegatten |
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1. wenn der Unterhaltspflichtige erwerbstätig ist:
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1715 DM
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(1850 DM)
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2. wenn der Unterhaltspflichtige nicht erwerbstätig ist:
|
1515 DM
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(1640 DM)
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| IV. Der angemessene Bedarf
(samt Wohnbedarf und üblicher berufsbedingter Aufwendungen, aber ohne Beiträge zur
Kranken- und Pflegeversicherung) eines volljährigen Kindes, welches nicht gemäß
§ 1603 Abs. 2 S. 2 BGB gleichgestellt ist, beträgt in der Regel monatlich: |
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1085 DM
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(1175 DM)
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| V. Der angemessene Selbstbehalt
des Unterhaltspflichtigen gegenüber seinen Eltern beträgt mindestens monatlich: |
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2265 DM
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(2450 DM)
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| VI. Der angemessene Selbstbehalt
des Unterhaltspflichtigen gegenüber der Mutter oder dem Vater (§ 1615 l
BGB) beträgt mindestens monatlich: |
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1810 DM
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(1960 DM)
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Die Berliner Tabelle als Vortabelle zur
Düsseldorfer Tabelle ist anzuwenden, wenn sowohl der Unterhaltsgläubiger
als auch der Unterhaltsschuldner im Beitrittsgebiet wohnen. Sie
ist nur differenziert anzuwenden in den sog. Ost-West-Fällen, in
denen nicht alle Beteiligten im Beitrittsgebiet wohnen. In diesen
Mischfällen ist wegen der Regelbeträge der Kinder nach Gruppe a
oder Gruppe 1 und wegen des Bedarfs laut Anmerkung IV auf den Kindeswohnsitz
und wegen des Selbstbehalts des Unterhaltspflichtigen auf dessen
Wohnsitz abzustellen.
Der besseren Übersicht halber sind oben in
Klammern die West-Beträge des OLG Düsseldorf bzw. bei den Anmerkungen
II und III die West-Beträge des Kammergerichts genannt.
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