14.7.01 KOMMT NACH BERLIN zum Hungerstreik !
paPPa.com bittet um Eure Hilfe
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Am 13.7.2001 beginnt in
Berlin der
Hungerstreik von mindestens 7 französischen und amerikanischen Eltern,
deren
Kinder entführt wurden und die zum Teil seit Jahren ihre Kindern
noch nicht
einmal sehen durften.
Diese Eltern bitten mit der unten angefügten Mitteilung um unsere
Unterstützung
und die wollen wir ihnen gerne geben. Diese Aktion gibt uns auch die
Möglichkeit, auf die Missstände in Deutschland mit unseren Kindern
aufmerksam
zu machen. ### Wir können davon ausgehen, dass der Hungerstreik eine
breite
nationale und internationale Aufmerksamkeit bekommen wird ### - und dies
umso
mehr, wenn wir alle nach unseren Möglichkeiten mithelfen. Deshalb:
1. Bitte kommt am 14.7. nach Berlin - bildet Fahrgemeinschaften, sprecht
andere
Eltern an, wir werden uns auch um Übernachtungsmöglichkeiten
kümmern ...
Genauer Ort und die Zeit wird erst kurzfristig bekanntgegeben werden (ist
leider notwendig), eine telefonische Hotline ist in Vorbereitung, weitere
News
werden jetzt kontinuierlich per Mail und Fax versandt und bei paPPa.com
kurzfristig veröffentlicht werden unter
http://www.paPPa.com/hunger/
Wer ebenfalls seine Kinder nicht sehen darf, sollte sich entsprechend
den
Hinweisen der Veranstalter vorbereiten: Ein Bild von den Kindern in der
einen
Hand, Anzahl der Besuchskontakte in wieviel Tagen in der anderen Hand.
Das
ganze möglichst groß. Details siehe http://www.isonet.fr/berlin
Bitte informiert auch uns - paPPa.com - ob ihr kommen könnt, vielleicht
auch zu
einem späteren Zeitpunkt ...
Bereits vor einem Jahr trafen wir uns zum gleichen Thema in Berlin, siehe
http://www.paPPa.com/kinder/US-DemoBerlin-Juni2000/US-Clinton2000_DEMO-
Berlin.htm
"HELP ! 200.000 ELIANS EVERY YEAR IN GERMANY"
"American and German Parents Together - Justice for our Children"
2. Falls ihr einer Organisation angehört, solltet ihr diese bitten,
sich
offiziell als Unterstützer in die Liste der Organisationen einzutragen.
Entsprechende Mitteilungen bitte direkt an den Kontaktmann der
Hungerstreikenden: Olivier Karrer - eMail: OKarrer@aol.com
Bittet Eure Organisation auch, in der Mitgliedschaft für die Weiterverbreitung
dieser Aktion zu sorgen und eventuell bestehende Kontakte zu den Medien
zu
aktivieren.
3. Maurice Elfeke, ein Mitorganisator dieser Aktion, wurde anlässlich
eines
Gerichtstermins am 25. Juni unter einer fadenscheinigen Begründung
inhaftiert
und soll bis zum 20. Juli im Gefängnis bleiben. Bitte solidarisiert
Euch mit
ihm, entweder online im Internet unter http://www.isonet.fr/maurice
oder auch
per Brief/Fax an die Justizvollzugsanstalt:
Herrn Maurice Elfeke
JVA Hannover
Schulenburger Landstrasse 145, D-30165 Hannover
Fax: 0511 6798 13
4. In den kommenden Tagen werden wir noch eine Liste der politisch
Verantwortlichen zusammenstellen, an die Protestbriefen versandt werden
können.
Hier nun der Text der Eltern, die ab dem 13. Juli 2001 in den Hungerstreik
treten werden:
***
Hungerstreik in Berlin, Beginn: 13. Juli 2001
Die Aktion wird bisher (2. Juli 01) von den folgenden Organisationen
unterstützt:
Frankreich: SOS Enlevement d'enfants par l'Allemagne - http://perso.club-
internet.fr/sosenlev/
Deutschland: paPPa.come.V. - Eltern im Internet - http://www.paPPa.com
+
Väteraufbruch für Kinder e.V. - http://www.vafk.de
Kanada: Fathers for Life http://www.fathersforlife.org
Wer sind wir ?
Wir sind eine Gruppe französischer und amerikanischer Eltern, die
ihre Kinder
seit Jahren nicht mehr gesehen haben, weil die deutsche Justiz - sehr
oft ohne
uns je überhaupt angehört zu haben bzw. zum Teil auch durch
geheime (Ver-
)Handlung - uns willkürlich das Sorgerecht für unsere Kinder
entzogen hat. Zwei
deutsche Väter haben sich uns bereits angeschlossen. Ein Vater wird
aus
Südafrika kommen; er versucht die Unterstützung vom Präsidenten
Nelson Mandela
zu erhalten.
Warum hungerstreiken wir ?
Der Hungerstreik ist für uns das letzte Mittel, um unseren Kindern
die
Möglichkeit zu geben, den anderen Elternteil wieder zu sehen.
Wir streiken, weil deutsche Richter unsere binationalen Kinder zu den
bereits 2 Millionen in der Bundesrepublik lebenden Scheidungswaisen
hinzugefügt haben.
Wir streiken, weil deutsche Jugendämter sich diese staatlich verordneten
Kindesentführungen noch unverschämter von unserem Geld finanzieren
lassen
wollen.
Wir streiken, weil fast jede deutsche Familiengerichtsentscheidung zum
"
Wohl der Kinder" einen Elternteil, meist den Vater, aus dem Leben
des Kindes
ausgrenzt. Wir wissen, dass mehrere hunderttausende "entsorgte"
Eltern in
Deutschland davon betroffen sind. Sie finden nur genauso wenig Gehör
bei
Gericht und den Politikern wie wir.
Was ist unser Ziel ?
Unser Ziel ist, dass das Wohl des Kindes in Deutschland als das "natürliche
Bedürfnis eines Kindes, die emotionale Beziehung zu seinen beiden
Eltern in
zeitlich ausreichendem Umfang mit den beiden Elternteilen zu pflegen"
endlich
gesetzlich garantiert wird und zwar ohne die bisherige Möglichkeit,
dass ein
Elternteil das Recht des Kindes auf seine beiden Eltern faktisch verhindern
kann.
Warum Berlin ?
Wir streiken in Berlin, weil in Deutschland die Familienpolitik von Richtern
und nicht von den Politikern bestimmt wird. Wir kommen nach Berlin um
laut zu
rufen:
! Wir sind das Volk und wir sind Eltern !
Ein Teil der deutschen Nation rief: "Wir sind das Volk, wir sind
das Volk!" und
bekam Recht.
Wann und wo wird der Hungerstreik stattfinden ?
Der Hungerstreik beginnt am 13. Juli in Berlin. Eine Demonstration von
Delegationen verschiedener Organisationen wird am 14. Juli stattfinden.
Deutsche Eltern und binationale Eltern wollen die gleichen Rechte für
sich und
ihre Kinder haben.
Wo genau der Hungerstreik in Berlin Stadtmitte stattfindet, wird aus
Sicherheitsgründen ganz zuletzt bekannt gegeben.
Wer kann mitmachen und wie ?
Jeder Elternteil, der um seine Elternschaft durch die Justiz betrogen
wurde,
kann sich uns anschließen. Er kann einen Tag lang mit uns hungern.
Wir werden
in der linken Hand ein Bild unserer Kinder halten, in der rechten Hand
auf
einem weißen Blatt die Anzahl der Tage, die wir unsere Kinder seit
der Trennung
nicht gesehen haben, darunter die Zahl der Tage, die seit der Trennung
bzw.
Scheidung vergangen sind.
Welche Forderung haben wir ?
Wir fordern eine einheitliche Regelung des Familienrechtes in Europa.
Wir, die Hungerstreikenden, werden erst dann aufhören, wenn wir
vom deutschen
Parlamentpräsidenten bzw. von der deutschen Regierung die schriftliche
Zusicherung erhalten haben, dass die deutsche Regierung bis Ende des Jahres
dem
europäischen Parlament in Straßburg ein Gesetzentwurf zur Schaffung
eines
europäischen Familiengesetzes vorlegen wird, in dem die Sorge um
das Wohl der
Kinder ausdrücklich mit dem garantierten Rechtsanspruch des Kindes
auf seinen
beiden Elternteile erklärt wird.
Die deutsche Regierung soll sich dazu äußern, warum sie selbst
unterschriebene
internationale Verträge wie die Haager Konventionen oder die UN-
Kinderrechtskonvention in Deutschland faktisch nicht gelten lässt.
Olivier Karrer
Medien die uns bisher kontaktiert haben:
ARD, ZDF, MDR, SWR, BILD Zeitung, Washington Post
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